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Wir sind eine Nachbarschaftsinitiative im Ehrenfeld, die sich seit dem Herbst 2014 trifft. Unser gemeinsamer Wunsch: Wir wollen unser Leben im Alltag mit Hilfe einer guten nachbarschaftlichen Vernetzung bereichern und verbessern. Wir wollen ein buntes, vielfältiges Leben im Viertel mit Menschen gleich welchen Alters. [... weiterlesen ...]

Wie im Beitrag vorher gelesen, wir brauchen Unterstützung beim Kauf der Rikschas.

Unterstützt / unterstützen Sie uns durch ihre Stimme beim Förderprogramm der Volksbank Bochum-Witten für den Kauf einer Rikscha! Man kann bis zum 31.01.2019 jeden Tag einmal abstimmen (voten)  zugunsten eines Projektes –auf der Webseite hier:

https://www.vr-foerderprogramm.de/antraege/ (unser Projekt suchen „Ehrenfelder Miteinander e.V.“, auf Voting klicken, den Code, der angezeigt wird in das Feld darunter eingeben und dann auf „Voting durchführen“ klicken). Schneller findet uns, wenn man bei "Filtern nach Gremium" oben "Bochum Süd-West" auswählt.

Vielen Dank im Voraus für Eure/Ihre Unterstützung!!! Und bitte weitergeben, damit wir möglichst viele Stimmen zusammenbekommen! ... um in 2019 vielen Menschen ein Lächeln auf die Lippen zaubern zu können!

 

 

Bequem und sicher, den Wind in den Haaren spüren, schöner als eine Fahrt im Auto – so beschreiben die Fahrgäste der Rikscha während unserer Veranstaltung am 15. November, Frau Fuchs und Herr Gerkens, ihre Fahrt durch Bochum. Leider war die Rikscha für das Stadtteilfest im Ehrenfeld im Juni nur geliehen, was sich aber nun ändern soll.

Um das Projekt „Radeln ohne Alter“ vorzustellen, haben wir am 15.11.18 zu einer Informationsveranstaltung eingeladen.

Projektgruppe Radeln ohne Alter von links nach rechts: Dagmar Bartsch, Dörte Heydemann, Barbara Jeßel, Gabriele Gaul, Erhard Fröhner (Foto: Jens Matheuszik)

Viel Vorarbeit ist von uns schon geleistet worden, so dass für den Start des Projektes lediglich die Rikschas fehlen, sprich: Geld, das wir alleine nicht aufbringen können. Jeder Betrag ist hilfreich, jede Unterstützung ein Beitrag zum Gelingen des Projektes.

Gesucht werden außerdem Menschen, die Spaß am Radfahren haben (E-Bikes) und gerne Zeit mit älteren Menschen verbringen. Die Pilotinnen und Piloten werden vorab von uns geschult und bekommen eine Einweisung in Sicherheit und 1. Hilfe beim Rikscha fahren.

Spendenkonto:

Ehrenfelder Miteinander e.V.

Volksbank Bochum Witten eG

IBAN DE43 4306 0129 0660 00

BIC GENODEM1BOC

Verwendungszweck: Radeln ohne Alter

Kontakt: dagmar.bartsch@ehrenfeldermiteinander.de

0234 - 609 38 177

Der Slogan des Projektes „Radeln ohne Alter“ klingt verheißungsvoll und macht neugierig. Dahinter steckt die Überzeugung, dass alle Menschen unabhängig von ihrem Alter und ihren Fähigkeiten das Recht haben, während einer Fahrt mit dem Rad die frische Brise des Windes in den Haaren zu spüren. Möglich gemacht wird dies durch Rikschas, in denen Seniorinnen und Senioren von Ehrenamtlichen spazieren gefahren werden. Dies konnten viele Menschen beim Ehrenfelder Stadtteilfest erleben und die gemeinsame Freude unserer Fahrgäste macht uns Mut, das Rad weiter zu drehen.

Das Projekt ist Teil des Weltverbandes „Cycling without Age“ (CWA) mit Sitz in Kopenhagen. 2012 gegründet ist CWA in 37 Ländern vertreten, an 1100 Orten mit über 1500 Rikschas. Jetzt soll das Projekt auch in Bochum an den Start gehen. Initiiert und durchgeführt wird es vom Verein Ehrenfelder Miteinander e.V., der zu einer Informationsveranstaltung einlädt, um die Philosophie, das Konzept und den aktuellen Stand vorzustellen. Um die Idee in die Tat umzusetzen, würden wir uns über eine breite Unterstützung und ein vielfältiges Engagement freuen.

Informationsveranstaltung:

15. November, 17 Uhr

Saal der Claudius-Höfe, Claudiushöfe 10,

44789 Bochum

 

dagmar.bartsch@ehrenfeldermiteinander.de 

0234 – 609 38 177

Prof. Dr. Boris Suchan, Experte für Neuropsychologie der RUB, ist zu Gast auf unserem Treffen am Mittwoch, den 21.11.2018 ab 19.00 Uhr im Kulturhaus Oskar, Oskar-Hoffmann-Str. 25

Thema ist „Erfolgreich altern …. aber wie?“ Prof. Dr. Boris Suchan, Klinischer Neuropsychologe und Leiter des Neuropsychologischen Therapie Centrums an der Ruhr-Universität Bochum, wird u.a. die Frage beantworten: Wieso steht Johannes Heesters mit über 100 Jahre noch auf der Bühne, während andere Menschen bereits mit Anfang 70 starke Probleme mit dem Gedächtnis haben? Prof. Dr. Boris Suchan wird Mechanismen vorstellen, die uns helfen oder auch hindern, „erfolgreich“ zu altern. Er wird uns darüber aufklären, was in unserem Gehirn passiert und was sich im Laufe des Lebens verändert. Er wird nicht nur vortragen, sondern vor allem auch Fragen beantworten und mit der Runde diskutieren, was wir für unser Gehirn tun können. Alle Interessierte sind herzlich zu dem Treffen eingeladen.

Letzten Samstag hatte das Blondie's in Bochum extra wieder früher für unser Smartphone Café  geöffnet! Vielen Dank deshalb erst einmal an das Blondie's-Team, das uns seine Räume zur Verfügung stellte und uns so zuvorkommend und freundlich bewirtete!

Von 14.00 bis 17.00 Uhr konnten wir in Einzelgesprächen wieder das ein oder andere Problem mit dem Smartphone - oder auch Tablet - lösen. Sei es iPhone, Android oder Windows, meist war Hilfe möglich, konnten Anwendungen ganz praktisch und leicht verständlich erklärt werden.

Bei ungültigen Sim-Karten, technischen Störungen oder Systemeinschränkungen, wie beim Windows Phone konnten wir leider nicht mehr helfen.

Wir - und einige TeilnehmerInnen - freuen uns jedenfalls schon  auf das nächste Smartphone Café - wahrscheinlich irgendwann im Januar oder Anfang Februar. Guckt zwischendurch einfach mal in unseren Kalender!

Bis zum nächsten Mal!

Wir laden wieder ein zum Smartphone-Café im Ehrenfeld!

 

Samstag, 6. 10. 2018, 14 – 17 Uhr im Blondie's, Hattinger Str. 80

Das Smartphone-Café ist eine Anlaufstelle für alle, die Hilfe beim Umgang mit dem Smartphone suchen.

Einfach alle Fragen aufschreiben und mitbringen!

Bei persönlicher Betreuung und in lockerer Atmosphäre finden wir bestimmt eine Lösung.

Kommt einfach vorbei!

Weitere Informationen und Kontakt:

www.ehrenfeldermiteinander.de

dagmar.bartsch@ehrenfeldermiteinander.de

0234 – 609 38 177

Mit freundlicher Unterstützung von Blondie's

 

 

Am 12. September 2018  haben wir gemeinsam mit dem Seniorenbüro Mitte, der Alzheimer Gesellschaft und dem Demenz- Service-Zentrum Ruhr eine öffentliche Veranstaltung vor der St. Meinolphus - Mauritius - Kirche zum Thema Demenz im Quartier durchgeführt. Es gab Beiträge von Menschen aus unterschiedlichen Einrichtungen und Institutionen, die von eigenen Erfahrungen berichteten und nötige Veränderungen und Wünsche thematisierten.

Interessant war, dass kaum jemand der Vorbeigehenden stehen geblieben ist, um sich die Beiträge anzuhören oder sich zu informieren. Demenz - immer noch ein Tabuthema, zu dem lieber Abstand gehalten wird? Um so wichtiger ist es, ein Netzwerk zu bilden, das das Thema Demenz verstärkt in die Öffentlichkeit bringt, speziell in das Ehrenfeld und Bochum Mitte. Das erste Treffen des Netzwerkes wird voraussichtlich am Mittwoch, 7. November um 14.30 Uhr stattfinden. Der Ort wird noch bekanntgegeben.

Fotos: Andrea Kaesberger

Am 19. August haben wir wieder einen gemeinsamen Ausflug unternommen. Gemeinsam sind wir zeitig mit Bahn und Bus zum Stausee gefahren, um die Warteschlange zu umgehen und als erste Fahrgäste auf die Schwalbe zu kommen. Mit 16 Teilnehmenden war das auch gut so, sonst wären wir vielleicht gar nicht mehr alle mitgenommen worden. Wir hatten zwar vor, einen Spaziergang an der Burgruine Hardenstein zu machen, aber auf Anraten des Kapitäns haben wir die Fahrt dann doch nicht unterbrochen. Wir hätten nämlich zurück laufen müssen. So haben wir eine schöne Rundfahrt genossen, mit schöner Aussicht, Gesprächen und Kontakten.

Nach der Fahrt haben wir noch gemütlich im Cigo's gesessen und das gute Essen dort genossen. Nicht nur das Essen war gut und reichhaltig, sondern auch der Service war hervorragend!

Wir freuen uns schon auf weitere gemeinsame Aktivitäten!

Freitagnachmittag, 15.6.2018 - Babsi und ich fahren mit dem Bulli, den uns das Mauritiusstift geliehen  hat nach Bonn, um eine Rikscha bei Radeln ohne Alter Bonn abzuholen. RoA Bonn war so nett uns eine ihrer Rikschen gratis zur Verfügung zu stellen, um die Rikscha und unser Projekt "2019 Radeln ohne Alter in Bochum" auf dem Ehrenfelder Stadtteilfest am Samstag vorzustellen.

Am Samstag hole ich vor dem Stadtteilfest mit Dörte - als Begleitung auf ihrem Rad - unsere ersten richtigen Rikscha-Gäste im Mauritiusstift ab. Eine Wunschtour für zwei BewohnerInnen vor dem Stadtteilfest ist das Mindeste was wir als Dank für den geliehnen Bulli anbieten konnten.Was dann kam, hat allerdings nicht nur die Erwartungen unser beiden Gäste übertroffen, sondern offen gestanden auch meine Eigenen. Beide fühlten sich nach 10 Metern bereits pudelwohl und vollkommen sicher. Nach 200 Metern hatten wir bereits - neben unserer eigenen Freude -  soviel Strahlen, heruntergelassene Fenster, erhobene Daumen und interessierte Fragen von Autofahrern und Passanten geerntet, dass es kaum zu beschreiben war. Und da unsere Wunschtour erst zum Hauptbahnhof, durch die Innenstadt, dann kurz zum Stadtteilfest und über das Schauspielhaus zurück ging, hatten wir - neben den interessanten Gesprächen und Geschichten, die unsere Gäste erzählten - sehr viele dieser positiven Begegnungen auf unserer Tour. Berührend und toll. Mit dem Versprechen, dass die Beiden, die ersten sein werden, die wir 2019 mit einer unserer eigenen Rikschen abholen werden (dann geht es zum Springerplatz!) haben wir uns verabschiedet. (Dagmar hat ihnen später Fotos von unserer Tour vorbeigebracht, worüber sie sich sehr gefreutt haben, und als ich sie 5  Wochen später wieder traf, war die Fahrt in ihnen immer noch lebendig!)

Den Rest des Tages fuhren Dörte und ich im Rahmen des Stadtteilfestes viele Gäste jeden Alters mit der Rikscha spazieren und ernteten weiterhin viele strahlende Gesichter, große Aufmerksamkeit, viel Rücksicht seitens der Autofahrer und Begeisterung, dass man als Gast vorne sitzt, alles mitbekommt, gut sehen kann und man keine Sorge haben muss, dass der Pilot bzw. die Pilotin durch ein Gespräch von der Straße abgelenkt wird. Ein echter Hingucker - auch für die Presse - und echter Freudenbinger für Gäste und Piloten.

Worum geht es bei dem Projekt Radeln ohne Alter Bochum?

Radeln ohne Alter in Bochum ist Teil des Weltverbandes Cycling without Age CWA mit Sitz in Kopenhagen. 2012 gegründet ist CWA in 37 Ländern vertreten, an 1100 Orten mit über 1500 Rikschas. Wir vom Ehrenfelder Miteinander e.V. sind überzeugt, dass mit Radeln ohne Alter das Leben auch im hohen Alter noch voller Freude sein kann und soll. Wir wollen ehrenamtlich Rikscha-Fahrten mit BewohnerInnen von Senioren- und Pflegeheimen in Bochum unternehmen. Denn wir wollen: Zeit schenken, Jung und Alt zusammenbringen, Menschen im Alter Mobilität und ein Gefühl von Freiheit verschaffen, älteren Mitbürgern und Mitbürgerinnen helfen ein aktiver Teil der Gesellschaft zu bleiben und ihre Geschichten mit den jüngeren Piloten zu teilen; Ausflüge an die Ruhr, ins Lieblingscafé oder an geliebte Orte zu unternehmen und dabei Erinnerungen wach zu halten, voneinander lernen und gemeinsam lachen. Zum Ende der Vorplanung, Anfang Januar 2019, wollen wir drei seniorengeeignete Rikschen bestellen, damit wir spätestens im April 2019 mit den ersten Fahrten beginnen können. Eine flexible Haube und eine Decke schützen Passagiere vor Wind, Regen, Schnee und Sonne. Sie ist mit drei Fenstern ausgestattet und bietet nicht nur den Passagieren eine bessere Sicht, sondern erlaubt es dem Pilot und der Pilotin, seine Passagiere immer im Auge zu behalten. Die Passagiere sitzen nahe bei den Piloten im vorderen Teil der Rikscha. Dies ermöglicht es ihnen, nahe am Geschehen zu sein. Zudem lädt es Passanten dazu ein, mit den Passagieren in Kontakt zu treten.

Die Projektplanung und Kalkulation steht, interessierte Pilotinnen und Piloten haben sich auf dem Statdtteilfest auch schon gemeldet. Jetzt geht es um die Sicherung der Investitions- und Anschubkosten durch einen oder mehrere Sponsoren, damit wir wie geplant Anfang 2019 loslegen können. Wir freueun uns über Ihre/Eure Unterstützung!


Das war ja dann mal eine Premiere im doppelten Sinne

  • zum ersten Mal auf dem Platz zwischen Meinolphuskirche und Schmidtmeier (Pieperstraße) UND
  • zum ersten Mal ein Nachbarschaftsfrühstück ohne Regen!

Spaß hat es gemacht, richtig voll war's (über 80 Nachbarinnen und Nachbarn) und die Stimmung an den Tischen und auf dem Platz war super. Jung und alt bunt gemischt, tolles Essen und die Menschen sorgten für eine offene und kommunikative Atmosphäre und das Quiz sorgte für zusätzliche Unterhaltung - und Rätseln -  an den Tischen. Ein Straßenmusiker setzte zwischendurch akustische Akzente und Mirhoff und Fischer hatten extra für uns einen Büchertisch zum Thema Nachbarschaft, Nachbarschaftsinitiativen zusammengestellt.  Der Artikel danach in der WAZ "Frühstück pflegt die Nachbarschaft" hat unsere Stimmung glaube ich auch gut getroffen.

Danke an all die vielen Unterstützerinnen und Unterstützer!!! Ich freu' mich auf jeden Fall schon wieder aufs nächste Jahr und auf euch - an gleicher Stelle und bei trockenem Wetter.